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You have a bad day

An so Tagen, an denen gar nichts schön zu sein scheint, so wie heute. Weil das Internet kaputt ist, die Kollegen sich beschweren, der Kopf sich matschig anfühlt, der Hals kratzt, einem kleine Schauer über den Rücken laufen und man nur denken kann müdemüdemüde, neinneinnein, schlafenschlafenschlafen, man aber auf GAR KEINEN FALL krank sein darf, weil morgen kommt der Kurs, nächste Woche ist Prüfung und überhaupt, dann braucht man Durchhalteparolen. Schöne Durchhalteparolen. So wie die hier



oder die hier:


Oder auch


Jetzt gehe ich hinaus, in den Gerade-noch-Sommer-und-doch-schon-Herbst-Sonnenschein und rufe laut:

Und zu Hause werde ich mir die Fußnägel frisch lackieren, im aktuellen Ikea-Katalog blättern und die neuen Folgen von Glee angucken.

Ja, doch, hast ja Recht: das Leben ist schön! Auch an solchen Tagen.

(Cara Buchalter)

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1000 Fragen an mich selbst: 1-40

   1000 Fragen an mich selbst - eine Idee, die ich irgendwo im Internet aufgeschnappt habe und die mir gefallen hat. Weil ich gerne über mich nachdenke und erzähle und weil ich Lust darauf habe, wieder etwas hier zu schreiben. Und weil es schön ist, mal andere Fragen zu beantworten als "Kommt das in der Klausur dran?" oder "Können wir heute mittag frei kriegen?" (Anwort: Erstens ja, zweitens nein.). Vielleicht komme ich gar nicht weiter als bis Frage 40, vielleicht doch. Vielleicht bin ich die Einzige, die Lust darauf hat, aber das wäre ja auch okay. Also fange ich einfach an. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich habe neulich das erste Mal die Note "ungenügend" vergeben. Das hat sich sehr komisch angefühlt und überhaupt keinen Spaß gemacht. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Freund. Der gleichzeitig auch mein bester Freund ist. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Unnötige Grübeleien. Was wenn meine Beziehung...

(via pinterest ) Wie schön ist das denn, bitte? Wieso benutze ich Ausstecher eigentlich nur zum Plätzchen ausstechen? Das werde ich noch heute ändern. Wenn auch nicht mit Melonen. Vielleicht nehme ich Kartoffeln. Oder Äpfel? Egal, beides. Alles. Ich werde nur noch Nahrung in Herzform zu mir nehmen. Schon wieder ein guter Vorsatz.

Auf Wiedersehen

In einer Sommernacht in den 90er Jahren haben wir auf einem abgelegenen Waldgrundstück gefeiert. Wir haben getrunken, gekifft, gelacht. Irgendwann haben M. und S. in Unterhosen vor meinem alten weißen Fiesta getanzt, während ich mit der Lichthupe Discolicht gemacht habe. Das Lied, zu dem sie getanzt haben war dieses: Mach's gut, Keith.