Direkt zum Hauptbereich

To do list

(via etsy)


Wichtigstes To do für heute: mich in einen Oktopus verwandeln, damit ich all das tun kann, was ich gerne tun möchte. Oder ein paar Klone beschaffen. Oder etwas erfinden, das dem Tag mehr Stunden gibt, denen ich mehr Leben geben kann.


Lesen. Die Dorothy Parker Biografie "Noch ein Martini und ich lieg' unterm Gastgeber". Jonathan Franzen "Freiheit". Leila Lindholm "Backen mit Leila" (danke, liebe Okka, mal wieder!).


Alle Kuchen aus Leilas Buch nachbacken. Sofort. Oder zumindest eine Liste machen, welche auf meinem Geburtstagstisch stehen sollen.


Stricken. Mein Vater sagt, dass seine Großmutter unterm Tisch stricken konnte, während sie auf dem Tisch die Zeitung liegen hatte und er kann sich nicht erinnern, dass sie unglaublich ordinär fluchen und die Hälfte der Arbeit wegen eines blöden Fehlers auftrennen musste, wie ihre Urenkelin. Meine Urgroßmutter war ein Oktopus. Stricken beruhigt mich trotzdem.


Kochen. Reisnudelsuppe mit Kichererbsen und Kürbis. Und tausend anderen Gemüsen, finden sich nicht mindestens 5 Sorten Gemüse im Essen, ist es für mich kein Essen.


DVD gucken.


In der Sonne sitzen und nichts tun. Ach, aber ich bin ja so furchtbar zappelig und kann das mit dem nichts tun gar nicht so gut. In der Sonne sitzen und zappeln also.


Spazieren gehen im Park, von goldenen Herbsttagen mit heißem Ingwer im Glas und Laubhaufenschlurfen und Blätterwirbeln mit Nichte & Neffen träumen. Und Window-Shopping in der Stadt, von der Herbstgarderobe träumen.


Sport machen. Morgens Yoga, abends Yoga, dazwischen Pilates. Rodney, Jenny, Ana, meine gnadenlosen Sklaventreiber.


Eine Gesichtsmaske auflegen. Davor ein Peeling und den Damenbart entfernen. Wenn ich alt bin, werde ich aussehen wie ZZ Top.

A mailen.
O mailen.
L anrufen.


Im Internet surfen, Blogs lesen, Links verfolgen, Bücher bestellen, Musik finden. Das Netz ist zu schnell für mich.


Schreiben. Ah, das kann ich ja schon abhaken. 


Ein Nickerchen machen.


Dann fang' ich mal an. Am besten mit dem Nickerchen.











Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

1000 Fragen an mich selbst: 1-40

   1000 Fragen an mich selbst - eine Idee, die ich irgendwo im Internet aufgeschnappt habe und die mir gefallen hat. Weil ich gerne über mich nachdenke und erzähle und weil ich Lust darauf habe, wieder etwas hier zu schreiben. Und weil es schön ist, mal andere Fragen zu beantworten als "Kommt das in der Klausur dran?" oder "Können wir heute mittag frei kriegen?" (Anwort: Erstens ja, zweitens nein.). Vielleicht komme ich gar nicht weiter als bis Frage 40, vielleicht doch. Vielleicht bin ich die Einzige, die Lust darauf hat, aber das wäre ja auch okay. Also fange ich einfach an. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich habe neulich das erste Mal die Note "ungenügend" vergeben. Das hat sich sehr komisch angefühlt und überhaupt keinen Spaß gemacht. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Freund. Der gleichzeitig auch mein bester Freund ist. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Unnötige Grübeleien. Was wenn meine Beziehung...

(via pinterest ) Wie schön ist das denn, bitte? Wieso benutze ich Ausstecher eigentlich nur zum Plätzchen ausstechen? Das werde ich noch heute ändern. Wenn auch nicht mit Melonen. Vielleicht nehme ich Kartoffeln. Oder Äpfel? Egal, beides. Alles. Ich werde nur noch Nahrung in Herzform zu mir nehmen. Schon wieder ein guter Vorsatz.

Weihnachtstagebuch

24. Dezember Yay, Weihnachten, endlich! Großes Mittagessen bei meinen Eltern, gemeinsam mit Schwester, Schwager, Neffe & Nichte, essen, essen, essen und dann Michel in der Suppenschüssel, kiloweise Plätzchen futtern, We wish you a merry christmas singen und auf den Weihnachtsmann warten.  Meine Mutter hat ein wahnsinniges Essen gekocht und einen Wahnsinnstisch gedeckt, Juli staunt über die von der Lampe baumelnden Christbaumkugeln und weil die Servietten nicht aus Papier und die Serviettenringe mit riesigen Glassteinen besetzt sind, dann legen wir uns die Servietten auf den Schoss, weil man das bei vornehmen Leuten so macht, wie Juli erklärt, und wir heute so tun, als wären wir vornehm. Auf diese Weise bekleckern wir nicht unsere Festtagskleidung (meine Schwester und ich haben darauf bestanden, dass unsere Mutter sich zum Essen umzieht, sie hätte es fertig gebracht, sich in ihren schrecklichen braunrosa Koch- & Putzjogginghosen an den Tisch zu setzen), sondern nur di...