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Glückspaket zum Wochenende, Teil 1: Kinder & Kuchen.

In meinem Glückspaket zum Wochenende fand ich jede Menge Familie, Kinderlachen, Rührung und Kuchen.

Julian ist jetzt ein Schulkind mit mehr Schultüten als Armen, platzt vor Stolz über die knallrote Dekra-Mütze, die alle Erstklässler gekriegt haben, damit sie nicht überfahren werden ("Juli, musst du die dann am Montag tragen, wenn du zur Schule gehst?" "Oh Mann, die muss ich IMMER anziehen!"), hat vom Opa die tollsten Häuser und Bäume für seine elektrische Eisenbahn bekommen, hasst Blitzlichtgewitter, musste Emilia nur dreimal anbrüllen, weil sie ihn beim Zusammenbauen von Legoautos gestört hat, hat mit Oma Marion seinen ersten Kuchen gebacken und konnte dann natürlich auch nur diesen essen, war etwas überreizt und dennoch überglücklich.



Emilia will auch ein Schulkind sein, liebt ihren Bruder und mein iPhone ("Ooh, die Handy. Mausi haben, okay?"), hat ganz wunderbar "Guten Abend, gute Nacht" gesungen, ist auf dem supertollen Dreirad, das sie vom Opa gekriegt hat, gefahren wie Evil Knivel, hat uns gezeigt, wie eine dramatische Szene mit Heulen und Türenschlagen auszusehen hat, hat ihre Tante zu jedem Toilettenbesuch begleitet ("Ooh, ein Pipi!"), hat ihre ersten Gehversuche auf High Heels hinter sich, aß drei Stücke Schokoladen-Zuckerstreusel-Kuchen in fünf Minuten und hatte dann immer noch Lust auf eine Packung eine Packung Smarties und war am Ende so erschöpft, dass sie freiwillig das Sandmännchen verlangt hat.


Ich war mit hohen Absätzen auf einem Klettergerüst, durfte in als Riesin im Zwergenbett Mittagsschlaf halten, musste gemeinsam mit meiner Schwester wegen 7-jähriger Apfelbäume, Schmetterlinge und Maulwürfe auf der Bühne heulen und natürlich weil der Juli jetzt ein Schulkind ist, hat zum Glück 2 Hände für 2 Kinder, musste ganz oft Barbapapa vorlesen, wurde abwechselnd mit Smarties und Pommes gefüttert, werde sehen, ob Fanta-Flecken aus meinem neuen Kleid rausgehen, hätte am liebsten auch um halb sechs das Sandmännchen verlangt.





(Mehr) Bilder dazu gibt's, wenn ich Zugang zu einem Computer habe, der nicht behauptet, dass sich keine Bilder auf meinem iPhone befinden oder bei der Aufforderung, Fotos hochzuladen, die Arbeit einstellt. 





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