Ich habe nie gute Vorsätze für's neue Jahr. Das mag daran liegen, dass ich bei den üblichen Verdächtigen schon längst ein Häkchen gemacht habe. Rauchen aufhören? Ich hab' nie geraucht. Weniger Alkohol trinken? Ich trinke ungefähr 6 mal im Jahr Alkohol, vermutlich wäre weniger gefährlich. Sport machen? Mach' ich schon, fühl' mal meinen Bizeps. Nee, besser doch nicht. Aber Sport mach' ich. Gesünder essen? Pffff, seit Jahren. (Oh Gott, wenn ich das lese, sollte ich mir vielleicht vornehmen, nicht der langweiligste Streber auf Erden zu werden. Aber nein, da habe ich ja schon vorgesorgt. Wenn ich anfange, jahreszeitbezogene Fensterbilder mit Window Color zu malen, schlägt L. mich k.o.). Wenn ich etwas tun will, dann tue ich es. Oder ich lasse es. Oder ich kann mich nicht entscheiden und jammere. Aber ganz sicher nicht an einem bestimmten Datum. Und ich hasse Silvester. Diese übertriebene Erwartungshaltung, ein Jahr endet, ein neues beginnt, da muss doch die b...
Als mein Neffe drei war, hatte er zwei Herzenswünsche: er wollte vier sein und mutig. Mittlerweile hat er beides geschafft, er ist achtzehn, hat bald Abitur und hofft, dass seine Mutter und ich ihn nicht beim Abiball blamieren. Ich fand diese Aussage so herzzerreissend, dass ich sie zum Titel dieses kleinen Blogs gemacht habe.
Allerdings! Und doch manchmal so schwer. Schade, dass man sich das Leben selbst manchmal so schwer macht. Dabei geht es uns doch saugut.
AntwortenLöschenAber ich muss sagen, dass die Zeit für uns arbeitet. Es wird von Jahr zu Jahr einfacher, sich nicht immer wegen Kleinigkeiten den Kopf zu zermatern. Ein sehr schönes Gefühl!
Immer her mit dem schönen Leben!!!
AntwortenLöschenchange something... das stimmt. liebe Gruesse
AntwortenLöschendas ist ja herrlich! (:
AntwortenLöschenAch, danke für die netten Kommentare. Die heitern mich in meiner Gürteltrauer ein wenig auf...
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