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Geschlossen.

(Studio 21bis, via ignant ) Heute kaufe ich genügend Lebensmittel, um mich für die nächsten zehn Jahre, mindestens aber bis Montag versorgen zu können, Ohropax ist noch da, ich muss mir noch ein paar Filme besorgen, und dann mache ich den Laden dicht und schließe ich mich bis 2012 ein. Rolläden runter und fertig, hoffentlich ist meine Welt an Montag wieder normal. Was man eben so normal nennt. Jetzt erst mal: totale Wochenendflodderei, die Jogginghosen schon beim Frühstück bekleckern, überhaupt viel Essen, ich denke an ein Riesenblech Pizza, Zwiebeln, Knoblauch, Peperoni, Ananas, Brokkoli, Tomaten, kein Käse (heißt das dann noch Pizza oder ist das ein Gemüsekuchen?), oh, ich muss Artischockenherzen kaufen, Filme, Essen (oder vielleicht ein Riesentopf Chili?), ein bisschen grübeln, ein bisschen Sentimentalität, ein bisschen Melancholie, ach, wird bestimmt ganz gut. Nee, wird bestimmt richtig gut. Das ganze letzte Jahr war gut, das neue wird auch gut, ich fühle es. Happy new year, ...

Ein gutes Jahr.

2012 wird ein gutes Jahr, zumindest wenn 's ums Kino geht. Ich habe schon die erste Liste (hurra, eine Liste!) fertig, nämlich die, mit den Filmen, die ich unbedingt sehen möchte. (via inside-movies ) Die Muppets sind eine meiner ersten großen Lieben. Ich liebte den Titelsong, ich liebte es, wenn Miss Piggy Kermit umgehauen hat (ich liebte Miss Piggy), ich liebte die Schweine im Weltall , ich liebte den dänischen Koch  (römtömtömtöm), ich liebte die Tierklinik , ich liebte alles und ich liebe es noch immer und deshalb gehe ich da rein.  Applaus, Applaus, Applaus. (via buzzmedia ) George Clooney UND Hawaii, uah, geht 's noch besser. Für mich ist Hawaii einer der schönsten Plätze der Welt, ich habe nicht nur das Glück, die großartige Julie kennen zu dürfen, ich hatte auch das unglaubliche Vergnügen, sie 2006 auf Hawaii besuchen zu können, als sie noch dort lebte. Und ich habe mich sofort in die Inseln verliebt. Wenn ich könnte, würde ich Honolulu in eine Mischung au...

Weihnachtstagebuch

24. Dezember Yay, Weihnachten, endlich! Großes Mittagessen bei meinen Eltern, gemeinsam mit Schwester, Schwager, Neffe & Nichte, essen, essen, essen und dann Michel in der Suppenschüssel, kiloweise Plätzchen futtern, We wish you a merry christmas singen und auf den Weihnachtsmann warten.  Meine Mutter hat ein wahnsinniges Essen gekocht und einen Wahnsinnstisch gedeckt, Juli staunt über die von der Lampe baumelnden Christbaumkugeln und weil die Servietten nicht aus Papier und die Serviettenringe mit riesigen Glassteinen besetzt sind, dann legen wir uns die Servietten auf den Schoss, weil man das bei vornehmen Leuten so macht, wie Juli erklärt, und wir heute so tun, als wären wir vornehm. Auf diese Weise bekleckern wir nicht unsere Festtagskleidung (meine Schwester und ich haben darauf bestanden, dass unsere Mutter sich zum Essen umzieht, sie hätte es fertig gebracht, sich in ihren schrecklichen braunrosa Koch- & Putzjogginghosen an den Tisch zu setzen), sondern nur di...

Frohe Weihnachten!

(via etsy ) Have yourself a merry little christmas . Mögliche Zutaten: Kakao mit Marshmallowsternen. Oder Kakao ohne Marshmallowsterne. Oder nur Marshmallows. ( Martha Stewart ) Cupcakes. Kekse. Schokolade. Zimt, Vanille, Kardamom. Ein riesengroßes Festessen oder auch ein klitzekleines. ( bakerella ) Schnee. Nach Weihnachten könnte dann ruhig Frühling sein. (via pinterest ) Geschenke. Geschenke kriegen, Geschenke machen.  (via pinterest ) Fernsehen. Das . Das . Und natürlich das . Aaah, und in 3Sat kommt Anna , das fand ich SO toll, ich habe in meiner Kindheit jeden Weihnachts-Sechsteiler geliebt, aber Anna war ganz weit vorne. Ich habe heimlich davon geträumt, auch eine Ballerina zu sein und so schön tanzen zu können. Das war völlig unrealistisch, denn Körpergefühl, Rhythmus und Koordination waren mir schon damals ziemlich fremd (wer hat eigentlich diesen Unsinn erzählt, dass Turnen und Tanzen überwiegend kognitiv stattfinden und man sich das ...

Drive.

(via the selvedge yard ) Heute vor 19 Jahren habe ich das erste Mal versucht, den Führerschein zu machen, praktische Prüfung. Es hat nicht geklappt, ich habe beim Wenden in drei Zügen einen Blumentopf umgefahren und das war's dann, kein Weihnachtsbonus. Stattdessen Tränen, Tränen, Tränen und überhaupt keine fröhlichen Weihnachten. Vor allem weil das Durchfallen noch mehr Fahrstunden bedeutete. Fahrstunden, die schlimmsten Stunden meines Lebens. Auf meinem Führerscheinfoto, das hoffentlich niemals im Internet auftauchen wird, sehe ich aus, als ahnte ich bereits das Unheil, das mit den Fahrstunden auf mich zukommen würde. Man sieht darauf ein Mädchen mit knallroten Wangen, traurigen Augen und gequältem Lächeln, es scheint zu sagen, bitte aufhören, ich will das gar nicht, ich habe Angst. Steve McQueen, der King of Cool, sieht in seinem internationalen Führerschein so aus, als könne er es kaum erwarten, endlich loszubrettern. Ob er anders gucken würde, wenn er meinen Fahrlehre...

Der Weihnachtscountdown läuft

und das macht mich glücklich. Denn für mich heißt das Urlaub, Essen, Familie, Freunde, Essen, Sisi, Vom Winde verweht (frankly, dear, I don't give a damn! Und ich wollte unbedingt so einen Reifrock haben), Essen, Ausschlafen, perfekt. Ich bin schon ganz beschwingt, summe und singe die ganze Zeit vor mich hin, und wenn ich nicht singe, übernimmt das die zauberhafte Zooey Deschanel , die das viel besser kann als ich. (via etsy ) Am Wochenende gibt's schon mal ein bisschen Einstimmung: * Kino mit L.. Der Gott des Gemetzels ? Happy new year ? He, es ist Weihnachten, und Robert De Niro spielt mit. Da kann man schon mal über Til Schweiger, Jon Bon Jovi und Jessica Biel hinweg sehen. Und auch über Ashton Kutcher. Oder doch The Help ? * Geschenke einpacken. In goldenes Glitzerpapier. Wenn schon, denn schon. Und die Gala lesen, mit dem großen Jahresrückblick. Das liebe ich, am Ende des Jahres Rückblicke in Klatschzeitschriften lesen, nochmal zusammengefasst bekommen, wer d...

You don't like Sonic Youth, so fuck off and die too.

(via pinterest ) Früher bin ich ständig auf Konzerte gegangen. Seit ungefähr meinem siebzehnten Lebensjahr war das eines meiner liebsten Hobbys, auf Konzerte gehen, möglichst weit vorne stehen und ganz viel Bier trinken. Bierduschen, blaue Flecke, getränkt sein vom Schweiß fremder Menschen und ein Klingeln in den Ohren, das gehörte dazu und war toll. Red Hot Chilli Peppers, Rage Against The Machine, Alice In Chains, Pearl Jam, Ramones, Faith No More, Beastie Boys, Nine Inch Nails, Sonic Youth, und wie sie alle hießen, nur zu Nirvana bin ich nicht mit, weil meine Eltern ausgerastet wären, wäre ich mit nach München getrampt. Und zu faul dazu war ich außerdem, ich kann sie mir ja beim nächsten Mal angucken, dachte ich. Tja, wäre ich mal mitgetrampt. Mit den Jahren wurden die Konzertbesuche dann weniger und ich fand Stagediving immer weniger reizvoll, dafür gefiel mir der Gedanke an bestuhle Konzerte zunehmend besser. Ah, Stühle, toll, auf denen kann man sitzen, wie bequem, ich ...