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Happy birthday!

Für Steffi. Erinnerst Du Dich?  Zum Geburtstag wünsche ich Dir Glück & Glanz, Liebe & Lachen, Farben & Furchtlosigkeit.

Der glückliche Freitag

wird glücklich durch: Feierabend machen vor 12 Uhr. Fritz Cola und ein Athen ohne Käse zum Mittagessen. Eine neue Frozen Yogurt-Karte im Café Kaiserbau (Kirsche mit Kokosflocken, oh yeah! Granatapfel & Pfirsich, gimme more!). Ein Kätzchen auf einer Strickjacke. Ich würde niemals, niemals, niemals etwas mit Tieren darauf tragen, seien es Ponys, Tauben oder eben Kätzchen, aber die Frau sah ganz bezaubernd und überhaupt nicht lächerlich aus. Die perfekte neue Herbsthose. Seit gefühlten hundert Jahren der erste Einkauf bei H&M. Ja, beim bösen Bekleidungsriesen, der Menschen ausbeutet und die Umwelt vergiftet. Aber diese Hose hat nach mir gerufen und ohne sie kann ich nicht durch diesen Herbst wandern. Ich sehe mich darin den ersten heißen Ingwertee trinken, Spaziergänge machen und mit Juli & Emilia Kastanien suchen. In dieser seltsam warmen, dampfenden Luft ohne Schirm durch den Regen spazieren und durch Pfützen hüpfen. Hätte ich mal Gummistiefel angezogen statt ...

Raindrops keep falling on my head

Wenn der Weltschmerz zuschlägt, so richtig wie Mike Tyson, mir die Tränen eigentlich den ganzen Tag in den Augen stehen, wenn ich den ganzen Tag friere, egal wie das Wetter ist. Wenn ich im Spiegel eine fette, hässliche Frau sehe, die Pickel hat und graue Haare, die geschmacklos gekleidet ist und böse aussieht. Wenn sich die Gefühlswelt auf Einsamkeit, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit beschränkt, die Optimistin sich nicht aus ihrer Ecke traut, weil die Pessimistin triumphierend und wütend herumhüpft und dauernd "ich hab's gewusst" schreit. Wenn ich mich und mein Leben erbärmlich finde, weil ich nichts kann, nichts vorzuweisen habe und in allen Bereichen versagt habe. Wenn mich alles so ungeheuer anstrengt und ich wütend werde, auf alle, die gute Laune haben und mich dafür dann umso mehr hasse, dann brauche ich unbedingt etwas Schönes, Warmes, Tröstendes, das mir hilft, den Tag zu überstehen.  Für heute könnten das sein: I am Kloot , wei...

Das isch was man haben muuuuuuß

Ach, Äffle & Pferdle, ich vermisse Euch, Freunde meiner Kindheit. Viel cooler als die Mainzelmännchen und viel weiser. Denn eines wusstet Ihr schon immer: Es sind die einfachen Dinge, die zählen. Hafer, Bananen, mehr braucht es nicht zum glücklich sein. Wenn man Äffle oder Pferdle ist.  Obwohl, so ein Haferbrei mit Bananen als warmes Frühstück am Wochenende macht auch mich glücklich. Gut, ich brauche außer Haferflocken & Bananen noch Sojamilch, Zimt und ein paar andere Obstsorten (Äpfel! Birnen! Nektarinen! Granatäpfel! Beeren!). Und vielleicht noch ein Löffelchen von der Brombeermarmelade meines Vaters. Und eine Tonkabohne. Oder ein paar Kardamom-Kapseln. Oder eine Prise Vanille. Dann bin ich wirklich glücklich, sitze um 7 Uhr morgens im Sessel, schaufle Brei aus einer überquellenden Schüssel in mich hinein, trinke Tee und schaue Infomercials, weil Äffle und Pferdle sich leider aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben. Und möchte dann satt und zufrieden f...

You have a bad day

An so Tagen, an denen gar nichts schön zu sein scheint, so wie heute. Weil das Internet kaputt ist, die Kollegen sich beschweren, der Kopf sich matschig anfühlt, der Hals kratzt, einem kleine Schauer über den Rücken laufen und man nur denken kann müdemüdemüde, neinneinnein, schlafenschlafenschlafen, man aber auf GAR KEINEN FALL krank sein darf, weil morgen kommt der Kurs, nächste Woche ist Prüfung und überhaupt, dann braucht man Durchhalteparolen. Schöne Durchhalteparolen. So wie die hier von  Claudia Reese oder die hier:  von Lisa Barbero. Oder auch von Ashley Goldberg. Jetzt gehe ich hinaus, in den Gerade-noch-Sommer-und-doch-schon-Herbst-Sonnenschein und rufe laut: ( franticmeerkat ) Und zu Hause werde ich mir die Fußnägel frisch lackieren, im aktuellen Ikea-Katalog blättern und die neuen Folgen von Glee angucken. Ja, doch, hast ja Recht: das Leben ist schön! Auch an solchen Tagen. (Cara Buchalter)

Immer wieder sonntags

Der erste Versuch, Stuttgart durch Touristenaugen zu sehen, um nicht alle anderen Städte für viel toller zu halten. Muss ich öfter machen, das war nämlich wirklich schön. Viel schöner, als sonntags immer nur zum Müller im Hauptbahnhof zu rennen, um Klopapier zu kaufen und von am frühen Nachmittag schon betrunkenen Emokids geschubst zu werden.  

Wenn einer eine Reise tut...

... dann kann er was erzählen. Oder erstmal nur Bilder sprechen lassen:   Zum Beispiel, dass Deichmann in der Schweiz Dosenbacher heisst. Das macht die Schuhe nicht schöner, sondern nur teurer, weil hier eben einfach alles teurer ist. Oder das es unmöglich ist, in Zürich an ein Eis zu kommen. Überall gibt es Wurststände, aber keine Eisdiele und erst recht keinen Frozen Yogurt. Pffh.  Und dass es auch in der Schweiz reichlich Jungesellinnen-Abschiede mit peinlichen T-Shirts und noch peinlicheren Ritualen gibt. Ich könnte erzählen, dass Bahnfahren ohne iPod unmöglich ist, dass mir Fahrt von Stuttgart nach Zürich wunderbar still und angenehm schien, bis ich die Kopfhörer abgenommen hatte. Aaaah, Menschenlärm! Und man muss laute Musik hören, kräftige Stimmen. Karen Elson & Nouvelle Vague können nicht gegen Noah, der auf's Klo muss, und den Typen mit Halbglatze & Pferdeschwanz anwispern, der ganz laut "Guck mal, MADSCHI!" zu seiner Freundin b...