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Das Oster-Foto-Frage-Wochenende

Ostern war ich faul. So faul, dass ich nicht mal wirklich Fotos gemacht habe. So faul, dass ich es nicht mal geschafft habe, bis Montag abend mitzumachen. Vielleicht gilt es ja trotzdem, auch noch heute am Dienstag, im Alltag und fast ohne Fotos. Antworten auf die Fragen habe ich ja. Immerhin etwas.


Der schönste Moment?
Die ganze Familie um den Tisch versammelt. So lautes Schwesternschnattern, Kindergackern, Gläser erheben, Besteck klappern, dass gepflegte Konversation nicht möglich war. Aber wir hatten die guten Servietten auf dem Schoss, so wie es sich bei feinen Leuten gehört. Und hurra, nicht ich habe den ersten Fleck auf die Tischdecke gemacht, sondern meine Schwester. 


Das Leckerste?
Der erste Spargel in diesem Jahr.


Nie wieder?
Nie wieder so viel essen. Quatsch, so ein Vorsatz hält ja eh' nur, bis das schlechte Gewissen und das Bauchweh sich verzogen haben.


Dein Hase?
Meine Hasen, bitte. Ich hatte viele Hasen, denn Hasen mögen nicht allein sein. Auch Osterhasen bevorzugen Gesellschaft, gerade im Bauch. Deshalb immer mehrere Hasen essen, solche aus Schokolade und solche aus Hefeteig, und vielleicht noch ein paar Eier dazu. Die Hasen oben hat meine Mutter gebastelt und den Tisch damit dekoriert.


Eier?






Von der Nichte im Kindergarten beklebt, gut zwischen Zweigen versteckt, der faulen Tante geschenkt.


Ach, und SO faul war ich eigentlich doch nicht. Ich habe genügend Wäschetrockner, Kühlschränke, Herde, Bügelbretter, Staubsauger, Betten und so aus meinen Kellern an den Strassenrand geschleppt, um ein Studentenwohnheim damit auszustatten. Das rechtfertigt das vorausgegangene Nichtstun. Und die Hefehasen. Und die Schokohasen. Und die Eier.  Aaaaah, Sperrmüll.











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